Allen Lesern und Freunden ein frohes Osterfest! Der Friede des Auferstandenen sei allezeit mit euch!
Der Jothekieker
Katholisches und Weltliches aus der Provinz
05.04.2026
18.02.2026
Ein klassisches Eigentor
Mit großer Spannung war die Rede von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet worden. Nicht nur deutsche Politiker zitterten, ob er den Europäern genauso schonungslos den Kopf waschen würde wie J.D. Vance ein Jahr zuvor.
Am Ende seiner Rede herrschte dann große Erleichterung. Der Ton der Rede war so versöhnlich, daß Zuhörer, deren Englischkenntnisse noch nicht voll ausgebildet sind, sich sogar von ihren Plätzen erhoben und stehend applaudierten. Dabei hatte Rubio in seiner Rede die Schwachstellen Europas klar angesprochen. In erster Linie den Klimawahn und die völlig aus dem Ruder gelaufene Migration. Exakt die Tabuthemen des grünwoken Establishments, bei denen in Europa keine abweichenden Meinungen geduldet werden. Ein deutscher Politiker, der diese Rede gehalten hätte, wäre spätestens danach ein Fall für den Verfassungsschutz geworden.
Wie geht man nun damit um? Die hohen Energiepreise, der Niedergang der Industrie und das Stadtbild lassen sich in Deutschland nicht mehr leugnen. Wenn nun der Außenminister der führenden Großmacht eine Verbindung zwischen diesen Themen und dem Klimawahn sowie der Migration herstellt, dann kann man das nicht einfach ignorieren. Dann muß das irgendwie wegdiskutiert werden.
Am besten geht das, wenn man den Redner diskreditiert. Wenn man ihn als Vertreter einer moralisch minderwertigen Regierung bloßstellt, die so schäbig mit Migranten umgeht, daß man sich von ihr keine Ratschläge zum Thema Migration geben zu lassen braucht. Schnell hatte man das auch beim ZDF begriffen und brachte im Heute-Journal vom Sonntag (14.02.26) einen Bericht über augenscheinlich brutale Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten, die zur Bestätigung mit passenden Videos unterlegt wurden. So weit, so erfolgreich.
Dummerweise hatten sich einige Medien, die Herr Günther gerne verbieten würde, diese Videos etwas genauer angeschaut und schnell festgestellt, daß eines der Videos eine plumpe KI-produzierte Fälschung war und das andere den Einsatz gegen einen Jugendlichen zeigte, der einen Amoklauf angekündigt hatte.
Nach anfänglichem Sträuben und dem Versuch, den Vorgang herunterzuspielen, war nun eine ausführliche Gegendarstellung des ZDFs fällig. Beim nächsten Mal wird das Staatsfernsehen seine Manipulationsversuche sicherlich etwas sorgfältiger durchführen.
13.01.2026
Klare Worte des Papstes zur Meinungsfreiheit
Wer die Sprache beherrscht, kann Machtverhältnisse zementieren oder aufbrechen. Wer die Presse, allgemein die Medien, kontrolliert, kann auch gegen das Volk regieren, sofern er es dabei nicht wie aktuell die Mullahs.übertreibt.
Vor diesem Hintergrund sind zwei Äußerungen zu sehen, die in den letzten Tagen für Schlagzeilen sorgten. Da ist zunächst die Forderung eines CDU-Ministerpräsidenten nach einer Zensur unabhängiger Medien. Der Merkelianer Günther hatte sich geärgert, daß Medien wie Nius über die unerträgliche Haltung einer Kandidatin zum Lebensrecht berichtet hatten und so die ausgekungelte Wahl einer Richterin am Verfassungsgericht scheitern ließen. In einem Talkshowinterview ließ er deshalb durchblicken, daß er solche störenden Medien gerne zensieren würde. Da diese Forderung wegen seines Amtseides etwas problematisch ist, muß er nun mit juristischen Folgen rechnen. Nicht zu rechnen braucht er dagegen wohl mit einer kritischen Stellungnahme der deutschen Bischöfe. Die werden sich ihre Staatsnähe wegen solcher Lappalien nicht ruinieren lassen.
Ganz anders die Stellungnahme des Papstes beim Neujahrsempfang des diplomatischen Korps, bei der er eine Lanze für die Meinungsfreiheit brach und das auch deutlich formulierte:
Wir sollten auch das Paradoxon beachten, daß diese Schwächung der Sprache oft im Namen der Meinungsfreiheit selbst beschworen wird. Bei näherer Betrachtung ist jedoch das Gegenteil der Fall, denn die Meinungs- und Meinungsfreiheit wird gerade durch die Gewißheit der Sprache und die Tatsache gewährleistet, daß jeder Begriff in der Wahrheit verankert ist. Es ist schmerzhaft zu sehen, wie gerade im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit rapide schrumpft. Gleichzeitig entwickelt sich eine neue Sprache im Orwell-Stil, die in dem Versuch, zunehmend integrativ zu sein, diejenigen ausschließt, die sich nicht an die Ideologien halten, die sie antreiben.
Herr Günther wird hier nicht der Anlaß gewesen sein, vielmehr dürfte man im Vatikan ganz allgemein über die Auswüchse des Wokismus im Westen besorgt sein.
25.12.2025
07.12.2025
30.10.2025
15.09.2025
Wir sind alle Charlie
Vor ein paar Tagen wurde in den USA vor laufender Kamera ein Mann ermordet, den in Europa bis dato kaum jemand kannte: Charlie Kirk. Dieser Mann stand für alles, was die Linken hassen:
- Lebensschutz,
- Familie,
- die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau
- und er war ein leidenschaftlicher Christ.
Nach diesem Beispiel sollten auch wir um Charlie Kirk trauern und für seine Seele beten. Wir sollten uns dabei auch vor Augen halten, daß den linken Hetzern, die seinen Mörder angestachelt haben, auch unsere freie Meinungsäußerung zuwider ist. In diesem Sinne sind wir alle Charlie.
Beten wir auch für seine tapfere Witwe. Von ihr werden wir noch hören.
Frohe Ostern!
Allen Lesern und Freunden ein frohes Osterfest! Der Friede des Auferstandenen sei allezeit mit euch!
-
Als vor zwölf Jahren Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt wurde, überschlug sich die Presse in Jubelarien und Kardinal Meisner zeigte e...
-
Auf die Frage der Abgeordneten von Storch, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren könne, eine Frau zur Verfassungsrichterin zu wählen, die...
-
Nach seinem "Ja" zur Infragestellung der Menschenwürde ungeborenen Lebens und dem damit verbundenen christlichen Menschenbild hat...