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05.04.2026

Frohe Ostern!

Allen Lesern und Freunden ein frohes Osterfest! Der Friede des Auferstandenen sei allezeit mit euch!



13.01.2026

Klare Worte des Papstes zur Meinungsfreiheit

Wer die Sprache beherrscht, kann Machtverhältnisse zementieren oder aufbrechen. Wer die Presse, allgemein die Medien, kontrolliert, kann auch gegen das Volk regieren, sofern er es dabei nicht wie aktuell die Mullahs.übertreibt.

Vor diesem Hintergrund sind zwei Äußerungen zu sehen, die in den letzten Tagen für Schlagzeilen sorgten. Da ist zunächst die Forderung eines CDU-Ministerpräsidenten nach einer Zensur unabhängiger Medien. Der Merkelianer Günther hatte sich geärgert, daß Medien wie Nius über die unerträgliche Haltung einer Kandidatin zum Lebensrecht berichtet hatten und so die ausgekungelte Wahl einer Richterin am Verfassungsgericht scheitern ließen. In einem Talkshowinterview ließ er deshalb durchblicken, daß er solche störenden Medien gerne zensieren würde. Da diese Forderung wegen seines Amtseides etwas problematisch ist, muß er nun mit juristischen Folgen rechnen. Nicht zu rechnen braucht er dagegen wohl mit einer kritischen Stellungnahme der deutschen Bischöfe. Die werden sich ihre Staatsnähe wegen solcher Lappalien nicht ruinieren lassen.

Ganz anders die Stellungnahme des Papstes beim Neujahrsempfang des diplomatischen Korps, bei der er eine Lanze für die Meinungsfreiheit brach und das auch deutlich formulierte:

Wir sollten auch das Paradoxon beachten, daß diese Schwächung der Sprache oft im Namen der Meinungsfreiheit selbst beschworen wird. Bei näherer Betrachtung ist jedoch das Gegenteil der Fall, denn die Meinungs- und Meinungsfreiheit wird gerade durch die Gewißheit der Sprache und die Tatsache gewährleistet, daß jeder Begriff in der Wahrheit verankert ist. Es ist schmerzhaft zu sehen, wie gerade im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit rapide schrumpft. Gleichzeitig entwickelt sich eine neue Sprache im Orwell-Stil, die in dem Versuch, zunehmend integrativ zu sein, diejenigen ausschließt, die sich nicht an die Ideologien halten, die sie antreiben.

Herr Günther wird hier nicht der Anlaß gewesen sein, vielmehr dürfte man im Vatikan ganz allgemein über die Auswüchse des Wokismus im Westen besorgt sein.

26.07.2025

Es geht wieder los ...

 


Sei gegrüßet, o Libori, dessen Namen, Ehr' und Glorie,
Gott auf Erden großgemacht! Sei gegrüßt im Himmel droben,
wo Dich Christus hocherhoben und die Krone Dir gebracht.

Durch dein Beispiel, Deine Lehre hast für Gott und seine Ehre
Du geeifert allezeit. Deine Herde treu geleitet,
Christi Namen ausgebreitet in der dunklen Heidenzeit.

Dich mit Andacht zu begrüßen, liegen wir zu Deinen Füßen,
fleh'n zu Dir mit Zuversicht: Deine Ohren zu uns neige,
und uns Deine Huld erzeige, in der Not verlaß uns nicht.

O Libori, Deine Güte unsern Leib vor Leid behüte,
lind're, was ihm schmerzlich fällt; denn Du kannst die Schmerzen heilen,
wider Krankheit Hilf' erteilen, als ein Arzt von Gott bestellt.

Hilf vor allem unsrer Seele, daß ihr Ziel sie nicht verfehle verfehle
auf der Reis zur Ewigkeit. Will der Satan uns bestreiten,
und zum Bösen uns verleiten, steh' uns hilfreich dann zur Seit'.

O Freund Gottes, Gut und Leben sei in Deinen Schutz gegeben,
nimm uns auf in Deine Hut! Sind wir einst in Todesnöten,
dann woll uns bei Gott vertreten, führ uns dann zum höchsten Gut!

18.05.2025

Spes vera

 

Als vor zwölf Jahren Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt wurde, überschlug sich die Presse in Jubelarien und Kardinal Meisner zeigte einen so zerknirschten Gesichtsausdruck, daß jeder erkennen konnte, daß er nicht zu seinen Wählern gehörte. In der Tat begann damals für traditionelle Katholiken eine Zeit schwerer Prüfungen und zuweilen auch Demütigungen. Der traditionellen lateinischen Messe legte er mit Traditionis Custodes nicht nur starke Fesseln an, in seiner Autobiographie asttestierte er deren Anhängern gar eine "ernsthafte Unausgeglichenheit, Affektstörungen, Verhaltensprobleme oder ein persönliches Unwohlsein".
Ganz anders das Bild nach der Wahl Leo XIV. Kurze Berichte der Leitmedien, knappe Gratulationen der Bergoglianer und herzliche, wohlwollende Glückwünsche der Kardinäle Burke und Sarah. Sein erstes Auftreten gibt Anlaß zur Hoffnung, daß in der Kirche das Katholische wieder nach vorne rückt.
Wenn sich diese Hoffnung erfüllt, werden die Wölfe bald über Papst Leo herfallen. Dann bedarf es unser Gebet, damit der Löwe die Wölfe vertreiben kann:

Oremus pro Pontifice nostro Leone. Dominus conservet eum, et vivificet eum, et beatum faciat eum in terra. Et non tradat eum in manum inimicorum eius.

22.04.2025

Zeit der Textbausteine

Die Nachricht vom Tod des Papstes war vielleicht nicht für den Ostermontag erwartet worden, sie kam aber nicht überraschend. Kaum waren die Orgeln nach dem Hochamt verstummt, lagen in den Kathedralen schon die Kondolenzbücher aus. Die liegen normalerweise nicht griffbereit beim Küster im Keller.

Es war also hinreichend Zeit, die Textbausteine zusammenzufügen, die nun aus allen Richtungen auf uns niederprasseln. Die Zeit der Textbausteine ist aber immer auch eine Zeit des Framings. Es soll Einfluß genommen werden auf den künftigen Kurs der Kirche. Gerne wünscht man sich eine Mainstream-NGO, die von den Kanzeln die Presseerklärungen der Grünen verkündet.

Beten wir, daß der Heilige Geist ihnen einen Strich durch die Rechnung macht!

20.03.2025

Der Prediger der Neuzeit

 


Wenn ihr schweigt, liebe Bischöfe, müssen andere predigen. Aber es ist euer Job! Hoc mementote, dilecti episcopi!

08.02.2025

Gelbe Karte

Nachdem Msgr. Bätzings Prälat in Berlin gemeinsam mit der grünen Vorfeldorganisation EKD die Asylwende der Union verteufelt hatte, kam nun das Echo aus Bayern:

Nicht vergessen, wer am Ende noch an der Seite der Institution Kirche steht, das sind nämlich wir – nicht, daß man irgendwann ganz plötzlich alleine steht. Denkt mal drüber nach!

Treffer! Versenkt!

17.03.2024

Déjà-vu

Das Erzbistum Paderborn hat in der Zeit des Nationalsozialismus 14 Märtyrer hervorgebracht. Unter ihnen befinden sich sechs Priester und ein Priesteranwärter. Letzterer war Ernst Kuhlmann aus Clarholz.

Am Vorabend es zweiten Weltkriegs, als sich der Terror der braunen Sozialisten seinem Höhepunkt näherte, arbeitete Ernst Kuhlmann als Werkstudent in einer Möbelfabrik. Dort schrieb er auf eine Holzplatte das Gedicht

Der Krieg ist für die Reichen,
der Mittelstand muß ihn begleichen,
der Arbeiterstand stellt die Leichen.

Prompt wurde er denunziert und von der Gestapo wegen "Verhetzung des Volkes" ins KZ Sachsenhausen gesperrt, wo er dann innerhalb eines halben Jahres zu Tode gequält wurde.

Eine Schlüsselrolle spielte hierbei der Denunziant. Wir wissen wenig über ihn und seine Motive. Manche Denunzianten sind einfach strukturierte Menschen, die der Propaganda der jeweils Herrschenden unterliegen, andere sind Fanatiker, die sich einer üblen Sache verschrieben haben, wiederum andere sind einfach nur erbärmliche Opportunisten.
Denunzianten hat es zu allen Zeiten gegeben. Wer denkt hier nicht an die inoffiziellen Stasimitarbeiter oder die Coronahysterisierten, die ihre Nachbarn anzeigten, die während des Lockdowns Gäste zu ihrem Geburtstag empfangen hatten.

Ein besonders übles Beispiel spielte sich vor ein paar Tagen in Mecklenburg Vorpommern ab. Dort denunzierte der Direktor einer weiterführenden Schule eine 17jährige Schülerin, die in den sozialen Medien geschrieben hatte, Deutschland sei ihre Heimat und nicht nur ein Ort auf der Landkarte. Wegen dieses volksverhetzenden Beitrags kam dann zwar nicht die Gestapo, aber es erschienen gleich drei Polizisten, die sie aus dem Unterricht holten. Sie kam dann glücklicherweise nicht ins KZ, aber erhielt eine sog. Gefährderansprache im Lehrerzimmer.

Wohin führen die Sozialisten unser Land diesmal?

05.03.2024

Bischof Oster bereitet seine Absage an den Marsch für das Leben vor

Der Bischof von Passau macht sich Sorgen, beim Marsch für das Leben in falsche Gesellschaft zu geraten, und deutet sein Fernbleiben an.

Im christlichen Koordinatensystem ist die Tötung ungeborener Kinder eine schwere Sünde, weil Gott das Leben will. Der Mord an den Kindern ist böse, Maßnahmen zu ihrer Rettung sind gut.

Im politischen Koordinatensystem sind die Grünen Träger der moralischen Vollkommenheit. Was in ihrem Programm steht, ist moralisch gut, auch wenn es wie in der Frage der Abtreibung der christlichen Lehre und dem Naturrecht fundamental widerspricht. Wer sich diesem Programm widersetzt, ist böse, ist rechts. Er wird im Kampf gegen Rechts diffamiert und ausgegrenzt.

Vor diesem Hintergrund ist Osters Zögern, am Marsch gegen Rechts teilzunehmen, im grünen Koordinatensystem politisch klug.

Für einen Bischof ist das erbärmlich.

20.01.2024

Vorfeldorganisation der Grünen

Die Sicherung der Kirchensteuereinnahmen hat bei allen Zielen, die die deutschen Bischöfe verfolgen, absolute Priorität. Konformität, die sich am besten durch die gemeinsame Teilnahme mit anderen grünen Vorfeldorganisationen am Kampf gegen Rechts erweisen kann, ist deshalb ein absolutes Muß.

Ich will das hier nicht weiter kommentieren. Das können andere besser als ich.

13.01.2024

Fiducia supplicans

Die Transformation der Kirche zum Segnungsdienstleister wird keine Seelen retten. Schon gar nicht die der Transformatoren.

11.01.2024

Barrierefreier Glauben

Das Erzbistum Paderborn verkündet unter der Überschrift "Unsere Onlinekommunikation ist bald so barrierefrei wie unser Glauben", daß es künftig einen barrierefreien Zugung zu seinem Internetauftritt bereitstellen wird.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Pisastudie macht das Sinn. Die kognitiven Fähigkeiten unserer angehenden Einserabiturienten reichen immer weniger aus, um Standardtexte zu erfassen. Da kommen Beiträge in einfacher Sprache und mit vielen Bildern gerade recht.

Etwas stutzig macht mich aber der Nachsatz "wie unser Glauben". Unser Glauben ist also barrierefrei. Das ist mir neu. Mir fiel da gleich das Herrenwort "Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach." (LK 9,23) ein, das nun überhaupt nicht nach Barrierefreiheit klingt. Wird es in einer zunehmend kirchenfeindlichen Gesellschaft nicht immer schwerer, Christ oder gar Katholik zu sein? 

Vielleicht geht das in Deutschland noch so gerade, aber denken wir mal an die vielen hundert Christen, die in Nigeria über Weihnachten von Mohammedanern abgeschlachtet oder verletzt wurden. Einfach dahingemetzelt, weil sie Christen waren. Auch das klingt nicht sonderlich nach Barrierefreiheit.

Vielleicht versteht aber der Autor des Artikels unter Glauben auch etwas ganz anderes. In unserer säkularen Gesellschaft wird der Glaube nur als religiöser Dekor für eine woke Gesinnung akzeptiert und ist oft auch nur so sichtbar. Dieser Glaube ist natürlich völlig barrierefrei.

Aber er ist nicht katholisch.

Frohe Ostern!

Allen Lesern und Freunden ein frohes Osterfest! Der Friede des Auferstandenen sei allezeit mit euch!