11.09.2026

Ende September ist Ende Merz

Nun ist es passiert. Die CDU wurde bei der Wahl in Sachsen-Anhalt vom Wähler so dramatisch zertrümmert, daß es nicht einmal mehr zu einer Koalition der "Parteien der Mitte" unter Führung der SED reicht. Da richten sich naturgemäß alle Blicke auf den Kanzler und dem fallen nur die üblichen Textbausteine ein: "Die Bundesregierung muß ihre Politik besser erklären und die Menschen emotional stärker erreichen."

Die Arroganz, die hinter diesen Worten steckt, erreicht die Wähler, die der Union den Rücken gekehrt haben, ganz emotional. Da braucht er sich gar nicht zusätzlich anzustrengen. Sie spüren, daß Merz sie für zu blöd hält, seine Politik zu verstehen. Diese Wähler wird die Union niemals wiedersehen, so wie sie auch mit Merz keine Wahl mehr gewinnen wird. Das spüren ganz emotional auch seine leitenden Funktionäre und das versetzt sie in Panik. Sein wüster Kollege aus Düsseldorf will gar den Wahlsieger verbieten. Das ist so albern, daß dadurch sogar Merzens Erklärvorschlag anfängt zu glänzen.

Ein Erklärversuch könnte z.B. positiv besetzte Wörter wie Wachstum aufnehmen. Wachstum konnte die Merzregierung gleich auf mehreren Gebieten erzielen. Besonders stechen hier das Schuldenwachstum und die wachsende Zahl an Insolvenzen hervor. Alle 19 Minuten (!) geht unter Merzens Kanzlerschaft eine Firma pleite. Da muß man doch was draus machen können! Jede Firma, die ihre Produktion einstellt, spart tonnenweise CO2 ein. Merz der Klimaretter! Das hat doch was.

Leider sind die Wähler so blöd (s.o.), daß sie nicht erkennen, wie wertvoll Merzens Beitrag zur Klimarettung ist, sondern ihren eigenen Wohlstand und die Zukunft ihrer Kinder höher einschätzen.

So weit, so schlecht für Merz. Aber wie geht es weiter? Am 20. September finden in Mecklenburg-Vorpommern die nächsten Landtagswahlen statt. Hier droht der CDU die nächste Klatsche. Es droht sogar der Absturz unter die Fünf-Prozent-Hürde. Wenn das geschieht, ist es um Merz geschehen. Dann geht es nur noch darum, ob der September oder der Merz früher zu Ende gehen.

03.09.2026

Alles ist möglich

Die am kommenden Sonntag (06.09.) stattfindende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt treibt schon heute dem grün-woken Establishment der gesamten Republik den Schweiß auf die Stirn. Die Partei, die sie am liebsten verbieten wollen, darf mit etwa der Hälfte der Sitze im neuen Landtag rechnen.

Selbst eine absolute Mehrheit der AfD kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Für diesen Fall werden die Wähler bereits mit allerlei Drohungen überzogen. Ein ehemaliger Politoffizier der DDR-Grenztruppen drohte gar mit dem Einsatz der Polizei gegen einer mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt.

Doch was ist die Alternative zu einer AfD-Regierung? Die einzige realistische Möglichkeit ist eine Linksregierung unter Tolerierung und damit unter Führung der SED-Nachfolger. Das kann man eigentlich keinem Bundesland wünschen. Allerdings hätte so eine Regierung, bei der die CDU formal den Ministerpräsidenten stellt und die Kommunisten bestimmen, wo es langgeht, auch seine positive Seite. Diese Regierung würde die CDU zerreißen. Sie wäre das Ende der CDU und das wäre gut so.

Das Kernproblem mit der CDU ist, daß sie einen signifikanten Anteil der bürgerlichen Wählerstimmen auf sich zieht und diese zur Mehrheitsbeschaffung für die Sozialisten mißbraucht. Da keine Hoffnung auf einen Wandel der Union besteht (die letzte Hoffnung war Friedrich Merz!), ist das Auseinanderbrechen der CDU nach dem Vorbild der Democrazia Cristiana eine notwendige Voraussetzung für eine Wende zum besseren in diesem Lande.

Wir leben in spannenden Zeiten. Alles ist möglich!

25.07.2026

Wurde langsam Zeit!

 



Du großer Hirt und Gottesmann,
Liborius, halt für uns an,
auf daß nicht Gries und Nierenstein
die Strafen unsrer Sünden sein!
Du Licht in der Bekenner Schar,
durch deine Hilfe uns bewahr
und führe nach vollbrachtem Streit
uns zu der wahren Himmelsfreudt!

Du großer Hirt und Gottesmann,
Liborius, ach hör uns an!
Durch Gottes Gnad auf dein Gebot
flieht Krankheit, Schmerz und naher Tod.
Sei unser Arzt für Seel und Leib,
all Sündenübel von uns treib
und hilf, daß wahrer Tugendsinn
des Lebens Krone uns gewinn!

24.07.2026

Auf den Spuren der SED

Der SPD-Politiker Kurt Lauterbach, der es bereits in der Zeit der Coronarepressionen zu einem unrühmlichen Bekanntheitsgrad gebracht hatte, hat sein Augenmerk nun auf die Leistungsträger geworfen, die sich vor dem Sozialismus in dem besten Deutschland, das wir je hatten, ins nichtsozialistische Ausland retten:



Das ähnelt nicht nur im Ton dem Kommentar, mit dem der Genosse Erich Honecker seinerzeit die Botschaftsflüchtlinge verunglimpfte:

„Sie alle haben durch ihr Verhalten die moralischen Werte mit Füßen getreten und sich selbst aus unserer Gesellschaft ausgegrenzt. Man sollte ihnen deshalb keine Träne nachweinen.“

Wir wissen, wie die Sache damals ausging. Kurze Zeit darauf fiel die Berliner Mauer und Honeckers Regime war zu Ende. Können wir nun darauf hoffen, daß uns der Fall der Brandmauer vom Sozialismus befreit?

19.07.2026

Der Niedergang

Die älteren Leser werden sich sicherlich noch an eine Zeit erinnern, da die CDU für eine solide Bildungspolitik stand, in der sie vehement gegen die Bestrebungen der Sozialisten kämpfte, aus dem Recht auf Bildung ein Recht auf das Abitur zu machen.

Die Union hat diesen Kampf krachend verloren. Das Recht auf das Abitur ist bereits Schnee von gestern, heute geht es um das Recht auf ein Einserabitur.

Die Opfer dieser Bildungspolitik haben mittlerweile den Marsch durch die Institutionen angetreten und haben sich auch in der Union breitgemacht. Dank Google und Rechtschreibkorrektur bewegen sie sich dabei in der Regel unauffällig, wenn sie aber doch auffallen, dann wird es um so peinlicher:


Vor der brandenburger CDU-Fraktion hatte bereits ihre progressive bayrische Schwesterpartei bewiesen, daß sie die reaktionären Schreibregeln überwunden hat:


Wundert sich da noch jemand, daß Deutschland nichts mehr auf die Reihe bringt?

05.04.2026

Frohe Ostern!

Allen Lesern und Freunden ein frohes Osterfest! Der Friede des Auferstandenen sei allezeit mit euch!



18.02.2026

Ein klassisches Eigentor

Mit großer Spannung war die Rede von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet worden. Nicht nur deutsche Politiker zitterten, ob er den Europäern genauso schonungslos den Kopf waschen würde wie J.D. Vance ein Jahr zuvor.

Am Ende seiner Rede herrschte dann große Erleichterung. Der Ton der Rede war so versöhnlich, daß Zuhörer, deren Englischkenntnisse noch nicht voll ausgebildet sind, sich sogar von ihren Plätzen erhoben und stehend applaudierten. Dabei hatte Rubio in seiner Rede die Schwachstellen Europas klar angesprochen. In erster Linie den Klimawahn und die völlig aus dem Ruder gelaufene Migration. Exakt die Tabuthemen des grünwoken Establishments, bei denen in Europa keine abweichenden Meinungen geduldet werden. Ein deutscher Politiker, der diese Rede gehalten hätte, wäre spätestens danach ein Fall für den Verfassungsschutz geworden.

Wie geht man nun damit um? Die hohen Energiepreise, der Niedergang der Industrie und das Stadtbild lassen sich in Deutschland nicht mehr leugnen. Wenn nun der Außenminister der führenden Großmacht eine Verbindung zwischen diesen Themen und dem Klimawahn sowie der Migration herstellt, dann kann man das nicht einfach ignorieren. Dann muß das irgendwie wegdiskutiert werden.

Am besten geht das, wenn man den Redner diskreditiert. Wenn man ihn als Vertreter einer moralisch minderwertigen Regierung bloßstellt, die so schäbig mit Migranten umgeht, daß man sich von ihr keine Ratschläge zum Thema Migration geben zu lassen braucht. Schnell hatte man das auch beim ZDF begriffen und brachte im Heute-Journal vom Sonntag (14.02.26) einen Bericht über augenscheinlich brutale Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten, die zur Bestätigung mit passenden Videos unterlegt wurden. So weit, so erfolgreich.

Dummerweise hatten sich einige Medien, die Herr Günther gerne verbieten würde, diese Videos etwas genauer angeschaut und schnell festgestellt, daß eines der Videos eine plumpe KI-produzierte Fälschung war und das andere den Einsatz gegen einen Jugendlichen zeigte, der einen Amoklauf angekündigt hatte.

Nach anfänglichem Sträuben und dem Versuch, den Vorgang herunterzuspielen, war nun eine ausführliche Gegendarstellung des ZDFs fällig. Beim nächsten Mal wird das Staatsfernsehen seine Manipulationsversuche sicherlich etwas sorgfältiger durchführen.

13.01.2026

Klare Worte des Papstes zur Meinungsfreiheit

Wer die Sprache beherrscht, kann Machtverhältnisse zementieren oder aufbrechen. Wer die Presse, allgemein die Medien, kontrolliert, kann auch gegen das Volk regieren, sofern er es dabei nicht wie aktuell die Mullahs.übertreibt.

Vor diesem Hintergrund sind zwei Äußerungen zu sehen, die in den letzten Tagen für Schlagzeilen sorgten. Da ist zunächst die Forderung eines CDU-Ministerpräsidenten nach einer Zensur unabhängiger Medien. Der Merkelianer Günther hatte sich geärgert, daß Medien wie Nius über die unerträgliche Haltung einer Kandidatin zum Lebensrecht berichtet hatten und so die ausgekungelte Wahl einer Richterin am Verfassungsgericht scheitern ließen. In einem Talkshowinterview ließ er deshalb durchblicken, daß er solche störenden Medien gerne zensieren würde. Da diese Forderung wegen seines Amtseides etwas problematisch ist, muß er nun mit juristischen Folgen rechnen. Nicht zu rechnen braucht er dagegen wohl mit einer kritischen Stellungnahme der deutschen Bischöfe. Die werden sich ihre Staatsnähe wegen solcher Lappalien nicht ruinieren lassen.

Ganz anders die Stellungnahme des Papstes beim Neujahrsempfang des diplomatischen Korps, bei der er eine Lanze für die Meinungsfreiheit brach und das auch deutlich formulierte:

Wir sollten auch das Paradoxon beachten, daß diese Schwächung der Sprache oft im Namen der Meinungsfreiheit selbst beschworen wird. Bei näherer Betrachtung ist jedoch das Gegenteil der Fall, denn die Meinungs- und Meinungsfreiheit wird gerade durch die Gewißheit der Sprache und die Tatsache gewährleistet, daß jeder Begriff in der Wahrheit verankert ist. Es ist schmerzhaft zu sehen, wie gerade im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit rapide schrumpft. Gleichzeitig entwickelt sich eine neue Sprache im Orwell-Stil, die in dem Versuch, zunehmend integrativ zu sein, diejenigen ausschließt, die sich nicht an die Ideologien halten, die sie antreiben.

Herr Günther wird hier nicht der Anlaß gewesen sein, vielmehr dürfte man im Vatikan ganz allgemein über die Auswüchse des Wokismus im Westen besorgt sein.

15.09.2025

Wir sind alle Charlie

Vor ein paar Tagen wurde in den USA vor laufender Kamera ein Mann ermordet, den in Europa bis dato kaum jemand kannte: Charlie Kirk. Dieser Mann stand für alles, was die Linken hassen:

Das ist weit mehr, als der grünwoke Mainstream in der deutschen Politik und den GEZ-Medien vertragen kann. Entsprechen haßerfüllt waren die Kommentare deutscher Politiker und Journalisten. In den Nachrichten des Deutschlandfunks wurde er als ultrarechts tituliert, da fehlt nur noch ein halber Millimeter bis zum Nazi. Ein ZDF-Reporter ging sogar so weit, seinen Rausschmiß aus den USA zu riskieren. Einfach nur erbärmlich.
Auf der anderen Seite des Atlantiks herrscht dagegen überwiegend Trauer. Namhafte Stars verneigen sich vor diesem großen Mann:

Nach diesem Beispiel sollten auch wir um Charlie Kirk trauern und für seine Seele beten. Wir sollten uns dabei auch vor Augen halten, daß den linken Hetzern, die seinen Mörder angestachelt haben, auch unsere freie Meinungsäußerung zuwider ist. In diesem Sinne sind wir alle Charlie.

Beten wir auch für seine tapfere Witwe. Von ihr werden wir noch hören.



10.08.2025

Er hat es wieder getan

Nach seinem "Ja" zur Infragestellung der Menschenwürde ungeborenen Lebens und dem damit verbundenen christlichen Menschenbild hat Friedrich der Grüne nun auch die letzte verbleibende Wurzel der Identität der CDU gekappt, die Freundschaft mit dem Staat Israel.

Er begründet das etwas kryptisch mit der "Verschärfung gesellschaftlicher Konflikte in Deutschland und Europa", die er damit vermeiden wolle und verweist hier indirekt auf die sich entwickelnde mohammedanische Bevölkerungsmehrheit in Deutschland und vielen anderen Ländern Europas. Ob dieser Kotau den inneren Frieden retten wird, sei dahingestellt. Dem inneren Frieden in seiner Partei hat er damit jedenfalls keinen Dienst erwiesen. Auch im Verhältnis zur CSU brennt die Hütte.

Man wird sehen, ob und wie er aus dieser Nummer wieder rauskommt. Meldungen wie "der Anschlag konnte auf Grund von Hinweisen befreundeter Geheimdienste verhindert werden" werden wir in Zukunft jedenfalls nicht mehr lesen und nur durch Kotaus läßt sich der innere Friede eben nicht bewahren.

26.07.2025

Es geht wieder los ...

 


Sei gegrüßet, o Libori, dessen Namen, Ehr' und Glorie,
Gott auf Erden großgemacht! Sei gegrüßt im Himmel droben,
wo Dich Christus hocherhoben und die Krone Dir gebracht.

Durch dein Beispiel, Deine Lehre hast für Gott und seine Ehre
Du geeifert allezeit. Deine Herde treu geleitet,
Christi Namen ausgebreitet in der dunklen Heidenzeit.

Dich mit Andacht zu begrüßen, liegen wir zu Deinen Füßen,
fleh'n zu Dir mit Zuversicht: Deine Ohren zu uns neige,
und uns Deine Huld erzeige, in der Not verlaß uns nicht.

O Libori, Deine Güte unsern Leib vor Leid behüte,
lind're, was ihm schmerzlich fällt; denn Du kannst die Schmerzen heilen,
wider Krankheit Hilf' erteilen, als ein Arzt von Gott bestellt.

Hilf vor allem unsrer Seele, daß ihr Ziel sie nicht verfehle verfehle
auf der Reis zur Ewigkeit. Will der Satan uns bestreiten,
und zum Bösen uns verleiten, steh' uns hilfreich dann zur Seit'.

O Freund Gottes, Gut und Leben sei in Deinen Schutz gegeben,
nimm uns auf in Deine Hut! Sind wir einst in Todesnöten,
dann woll uns bei Gott vertreten, führ uns dann zum höchsten Gut!

Der Kurzschluß im Glashaus

Die Genoss*:Innen von der SPD sind sich ihrer moralischen Vollkommenheit nahezu genauso bewußt wie ihre grünen Kolleg*:Innen. Manchmal schießen sie aber wohl beim Versuch, die Minderwertigkeit der leidigen Konkurrenz an den Pranger zu stellen, ein wenig über das Ziel hinaus.

Der Genosse, von dem hier die Rede ist, war Vizepräsident des Landtages von Baden-Württemberg. Er war Genosse aus Leidenschaft und mit vorbildlichen Haltungsnoten, wie aus seiner Selbstbeschreibung hervorgeht:
„Für mich war aber SPD nie nur Einsatz in Gremien – sondern Haltung zeigen und auf die Straße gehen. Natürlich am 1. Mai, wenn wir zeigen, dass die Arbeitnehmer*innenbewegung solidarisch für eine gerechte Welt eintritt. Aber beispielsweise auch am internationalen Frauentag am 8. März und bei den CSDs.“
Dieser Genosse hatte sich nun offenbar darüber gewurmt, daß eine Konkurrenzpartei, die der SPD bereits den Großteil ihrer früheren Wähler abgesaugt hat, nun auch noch einen Vertreter in ein überregionales Gremium entsenden wollte. Da kam es bei ihm zu einem Kurzschluß: Statt eines einfachen Kreuzchens malte er ein Hakenkreuz auf den Stimmzettel und die Empörung war groß. Die grüne Landtagspräsidentin hyperventilierte und die Sache drohte, beim Staatsanwalt zu landen. Schließlich steht auf die Verwendung solcher Symbole bis zu drei Jahren Bau. Da mußte er schnell die Reißleine ziehen und hofft nun, sich mit dem Kampf gegen Rechts rausreden zu können. Seinen Posten als Landtagsvizepräsident ist er aber trotzdem los.

Für die Sozis ist diese Angelegenheit nun mehr als peinlich, strebt man selbst doch an vorderster Front ein Verbot der letzten parlamentarischen Oppositionspartei an. Mit dem Hakenkreuz auf dem eigenen Stimmzettel wird das nun etwas schwieriger.

10.07.2025

Der Tiefpunkt

Auf die Frage der Abgeordneten von Storch, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren könne, eine Frau zur Verfassungsrichterin zu wählen, die sie für Abtreibungen bis zur Geburt einsetzt, antwortete der Vorsitzende der Partei mit dem geheuchelten "C" gestern im Bundestag laut und deutlich


Eigentlich glaube ich Merz nach seiner Schuldenlüge kein einziges Wort mehr, aber hier bin ich mir sicher, daß er es ernst meint.

18.05.2025

Spes vera

 

Als vor zwölf Jahren Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt wurde, überschlug sich die Presse in Jubelarien und Kardinal Meisner zeigte einen so zerknirschten Gesichtsausdruck, daß jeder erkennen konnte, daß er nicht zu seinen Wählern gehörte. In der Tat begann damals für traditionelle Katholiken eine Zeit schwerer Prüfungen und zuweilen auch Demütigungen. Der traditionellen lateinischen Messe legte er mit Traditionis Custodes nicht nur starke Fesseln an, in seiner Autobiographie asttestierte er deren Anhängern gar eine "ernsthafte Unausgeglichenheit, Affektstörungen, Verhaltensprobleme oder ein persönliches Unwohlsein".
Ganz anders das Bild nach der Wahl Leo XIV. Kurze Berichte der Leitmedien, knappe Gratulationen der Bergoglianer und herzliche, wohlwollende Glückwünsche der Kardinäle Burke und Sarah. Sein erstes Auftreten gibt Anlaß zur Hoffnung, daß in der Kirche das Katholische wieder nach vorne rückt.
Wenn sich diese Hoffnung erfüllt, werden die Wölfe bald über Papst Leo herfallen. Dann bedarf es unser Gebet, damit der Löwe die Wölfe vertreiben kann:

Oremus pro Pontifice nostro Leone. Dominus conservet eum, et vivificet eum, et beatum faciat eum in terra. Et non tradat eum in manum inimicorum eius.

22.04.2025

Zeit der Textbausteine

Die Nachricht vom Tod des Papstes war vielleicht nicht für den Ostermontag erwartet worden, sie kam aber nicht überraschend. Kaum waren die Orgeln nach dem Hochamt verstummt, lagen in den Kathedralen schon die Kondolenzbücher aus. Die liegen normalerweise nicht griffbereit beim Küster im Keller.

Es war also hinreichend Zeit, die Textbausteine zusammenzufügen, die nun aus allen Richtungen auf uns niederprasseln. Die Zeit der Textbausteine ist aber immer auch eine Zeit des Framings. Es soll Einfluß genommen werden auf den künftigen Kurs der Kirche. Gerne wünscht man sich eine Mainstream-NGO, die von den Kanzeln die Presseerklärungen der Grünen verkündet.

Beten wir, daß der Heilige Geist ihnen einen Strich durch die Rechnung macht!

Ende September ist Ende Merz

Nun ist es passiert. Die CDU wurde bei der Wahl in Sachsen-Anhalt vom Wähler so dramatisch zertrümmert, daß es nicht einmal mehr zu einer Ko...