18.05.2025

Spes vera

 

Als vor zwölf Jahren Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt wurde, überschlug sich die Presse in Jubelarien und Kardinal Meisner zeigte einen so zerknirschten Gesichtsausdruck, daß jeder erkennen konnte, daß er nicht zu seinen Wählern gehörte. In der Tat begann damals für traditionelle Katholiken eine Zeit schwerer Prüfungen und zuweilen auch Demütigungen. Der traditionellen lateinischen Messe legte er mit Traditionis Custodes nicht nur starke Fesseln an, in seiner Autobiographie asttestierte er deren Anhängern gar eine "ernsthafte Unausgeglichenheit, Affektstörungen, Verhaltensprobleme oder ein persönliches Unwohlsein".
Ganz anders das Bild nach der Wahl Leo XIV. Kurze Berichte der Leitmedien, knappe Gratulationen der Bergoglianer und herzliche, wohlwollende Glückwünsche der Kardinäle Burke und Sarah. Sein erstes Auftreten gibt Anlaß zur Hoffnung, daß in der Kirche das Katholische wieder nach vorne rückt.
Wenn sich diese Hoffnung erfüllt, werden die Wölfe bald über Papst Leo herfallen. Dann bedarf es unser Gebet, damit der Löwe die Wölfe vertreiben kann:

Oremus pro Pontifice nostro Leone. Dominus conservet eum, et vivificet eum, et beatum faciat eum in terra. Et non tradat eum in manum inimicorum eius.

22.04.2025

Zeit der Textbausteine

Die Nachricht vom Tod des Papstes war vielleicht nicht für den Ostermontag erwartet worden, sie kam aber nicht überraschend. Kaum waren die Orgeln nach dem Hochamt verstummt, lagen in den Kathedralen schon die Kondolenzbücher aus. Die liegen normalerweise nicht griffbereit beim Küster im Keller.

Es war also hinreichend Zeit, die Textbausteine zusammenzufügen, die nun aus allen Richtungen auf uns niederprasseln. Die Zeit der Textbausteine ist aber immer auch eine Zeit des Framings. Es soll Einfluß genommen werden auf den künftigen Kurs der Kirche. Gerne wünscht man sich eine Mainstream-NGO, die von den Kanzeln die Presseerklärungen der Grünen verkündet.

Beten wir, daß der Heilige Geist ihnen einen Strich durch die Rechnung macht!

06.04.2025

Wann wurde Merz unwählbar?

Viele Unionswähler merken erst jetzt, während der laufenden Kapitulationverhandlungen mit der SPD, daß es ein Fehler war, Merz zu wählen. Das kommt etwas spät, gab es doch bereits in der Vergangenheit eindeutige Hinweise darauf, daß er nicht der Konservative ist, auf den viele Parteimitglieder und am Ende auch viele Wähler gesetzt hatten:

  • Am 23.11.21 diffamierte Merz in der Talkshow "Markus Lanz" alle Menschen, die sich aus gutem Grund, wie sich mittlerweile herausstellte, weigerten, mit einem experimentellen Impfstoff gespritzt zu werden:
    "Wir sind an einem Punkt, an dem unser Land in Geiselhaft genommen wird von den Corona-Leugnern und den Impfgegnern."
  • Nach Kritik von seinen grünen Freunden, widerrief Merz im August 2022 seine Zusage, an einer Podiumsdiskussion mit dem US-Senator Lindsey Graham teilzunehmen, dessen Verbrechen darin bestand, Donald Trump zu unterstützen. Das wird ihm spätestens dann auf die Füße fallen, wenn er den Sozialisten alle geforderten Opfer dargebracht hat und von ihnen zu ihrem Kanzler gewählt werden sollte.
  • Allerspätestens, als er sich im vergangenen Wahlkampf den Namensspender der Habeckrezession als Wirtschaftsminister in seinem Kabinett vorstellen konnte, hätte auch der letzte gutgläubige Unionswähler erkennen müssen, daß er mit Friedrich den Grünen eine Neuauflage der Ampel wählt.
Die Schuldenlüge war da nur noch das I-Tüpfelchen, aber sie war offenbar das Tröpfchen, das für die Unionsähler das Faß zum Überlaufen brachte. Nun strömen sie in Scharen zur AfD und der Union verbleiben nur noch wenige Tage, in denen sie sich der AfD auf Augenhöhe wähnen kann. Danach wird sie für lange Zeit bei den Sonntagsfragen nur noch mit den roten und grünen Sozialisten um den zweiten Platz konkurrieren.

20.03.2025

Der Prediger der Neuzeit

 


Wenn ihr schweigt, liebe Bischöfe, müssen andere predigen. Aber es ist euer Job! Hoc mementote, dilecti episcopi!

06.03.2025

Der Nasenring

Daß die Sozialisten den Merz am Nasenring an der Brandmauer entlangziehen würden, war schon vor der nun bekanntgewordenen Schuldenorgie klar. Überraschend aber ist, daß sie dabei so skrupellos vorgehen.

Nun muß Friedrich der Grüne ein Wahlversprechen nach dem anderen abräumen. Tja Friedrich, bei Kapitulationsverhandlungen kann halt nur eine Seite ihre Forderungen durchsetzen. Das kommt davon, wenn man sich den Sozialisten alternativlos an den Hals wirft.

Ist nur etwas schade für Deutschland ...

Wurde langsam Zeit!

  Du großer Hirt und Gottesmann, Liborius, halt für uns an, auf daß nicht Gries und Nierenstein die Strafen unsrer Sünden sein! Du Licht in ...